Ihr CDU-Bürgerschaftsabgeordneter
Gradlinig und kompetent
Pressemitteilung vom 30.01.2012
Dazu Christoph de Vries, familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Selbst wenn Markus Schreiber schon einmal versucht hat, Frau Wolters los zu werden, so hat er offensichtlich nie Konsequenzen aus seinen angeblichen Zweifeln gezogen. Im Gegenteil, Markus Schreiber hat seine Jugendamtsleiterin in der Öffentlichkeit, gegenüber der Politik und sogar gegenüber der Fachbehörde stets gedeckt und kein Wort der Kritik und Distanzierung über die Lippen gebracht. Ihre Ablösung war durch die CDU im Bezirk Mitte aufgrund eklatanter Verfehlungen in der Vergangenheit ausdrücklich gefordert worden. Erst jetzt, wo er selber unter Druck kommt, lässt er sie fallen und versucht dann noch dem derzeitigen Senator und seinem Vorgänger die Schuld zuzuschieben. Statt zu Führungsverantwortung eines Bezirksamtsleiters zu stehen, versteckt er si ch hinter anderen und versucht sich als Opfer darzustellen. Das ist charakterlos und lässt nur einen Schluss zu: Markus Schreiber ist als Bezirksamtsleiter nicht länger tragbar! Der Senat ist aufgefordert diesem unwürdigen Treiben ein Ende zu setzen.“
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Die Tragödie geht weiter: Markus Schreiber gibt sich als Opfer, PM 01.02.12
00:04
Peter Herkenrath
Hallo Christoph,
das sehe ich genau so.
Die damalige Jugendamtsleiterin hat bereits 2008 im Falle Morsal ihre fehlende Eignung für diesen Posten leider sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Schlimmer noch: Nach dem Tod von Lara Mia 2009 sah Bezirksamtsleiter Schreiber offenbar keine Veranlassung, seine Jugendamtsleiterin abzusetzen.
Und jetzt, nach dem Tod eines weiteren Kindes erst, setzt Schreiber sie quasi als Bauernopfer ab. Dazu erklärt er auch noch, er sei schon seit längerem nicht mehr von ihr überzeugt gewesen.
Das ist nur noch erbärmlich und wenn Herr Schreiber auch nur den Hauch von politischem Instinkt hätte, würde er jetzt auch gehen.
Aber Herr Schreiber versucht weiterhin die Verantwortung an anderen Stellen und Personen abzuladen und windet sich dabei wie ein Regenwurm im Essig. Das ist traurig.
Viel trauriger ist natürlich, dass ein elfjähriges Kind (und in dem Alter hatte ich zum Beispiel eine Phase meiner Kindheit, die ich nach wie vor in toller Erinnerung habe) derart unglücklich ist und schließlich tragisch stirbt.
Schuld daran hat Herr Schreiber übrigens nicht, aber etwas mehr Anstand und Gefühl für politische Verantwortung stände ihm gut zu Gesicht. Er sollte nun seine Bezirksabgeordneten bitten, ihn abzuwählen. Und die sollten das auch tun. Herr Schreiber muss da jetzt raus.
(Ich bin voll zitierfähig.)
MfG, Peter