Ihr CDU-Bürgerschaftsabgeordneter
Gradlinig und kompetent
Dietrich Wersich, Oppositionsführer und CDU-Fraktionsvorsitzender:
„Der Rücktritt war überfällig. Die Strategie des Aussitzens durch Bürgermeister Scholz und Markus Schreiber war nicht mehr durchzuhalten. Es ist bemerkenswert, dass der Bürgermeister erst auf den massiven politischen und öffentlichen Druck reagiert hat, als er merkte, dass der Skandal ihm persönlich schadet. Das war nicht souverän. Der Skandal hat aber auch deutlich gemacht: Machtstrukturen, Verstrickungen und Verfilzung in Hamburg-Mitte sind untrennbar mit dem SPD-System von Johannes Kahrs verbunden.“
Christoph de Vries, familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Das eigentliche Übel des Bezirks Mitte ist das ‘System Kahrs’. Ein Rücktritt von Johannes Kahrs als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ist deshalb unausweichlich. Nur so können die über viele Jahre verkrusteten Strukturen der SPD in Mitte aufgebrochen werden. Eine personelle Nachfolge von Herrn Schreiber aus dem engsten Dunstkreis von Herrn Kahrs ist nicht im Interesse des Kindeswohls und der Menschen im Bezirk Mitte. Es darf nicht ein weiterer Kahrs-Zögling in Mitte das Ruder in die Hand nehmen. Der Bezirk braucht einen echten personellen Neuanfang mit einem Bezirksamtsleiter, der überparteilich Akzeptanz findet und ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten der SPD strukturelle Defizite angeht. Wir werden Gespräche über eine solche überparteiliche Nachfolgelösung führen, sonst ist eine öffentliche Ausschreibung der richtige Weg.“