Diese Woche habe ich als bekennender Freund der Schausteller und Marktkaufleute beim Jahresempfang des BSM ein Grußwort gehalten. Die Anliegen der Schausteller und Marktbeschicker sind mir seit langem eine Herzensangelegenheit. Mit dem Hamburger-DOM haben wir in Hamburg-Mitte Norddeutschlands größtes Volksfest und auch die wunderschönen Weihnachtsmärkte locken Jahr für Jahr hunderttausende Besucher in die Hamburger Innenstadt. Die Marktbeschicker wiederum bieten Tag für Tag frische Waren aus der Region und häufig direkt vom Erzeuger auf den zahlreichen Wochenmärkte an. Insgesamt erwirtschaften die Volksfeste, Weihnachtsmärkte und Wochenmärkte bundesweit rd. 8,7 Mrd. Euro Umsatz jährlich und stellen rd. 140.000 Arbeitsplätze bereit. Es ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen, mich für die Belange dieses Gewerbes auf allen politischen Ebenen einzusetzen. Nicht nur für die Arbeitnehmer und Handwerker sondern auch für die Schausteller und Marktbeschicker ist es von großer Bedeutung, dass Fahrverbote und innerstädtische Umweltzonen in den Städten verhindert werden. Auch deshalb bringen wir nun ein Gesetz zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ein, in dem die Grenzwerte für Stickoxid auf 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft erhöht werden. Damit stellen wir klar, dass der europarechtlich vorgegebene Luftqualitätsgrenzwert mit Hilfe der von der Bundesregierung bereits beschlossenen Maßnahmen auch ohne Fahrverbote eingehalten werden kann. Sollte dies nicht gelingen oder zeitnah zu den gewünschten Verbesserungen führen, werde ich mich für Ausnahmeregelungen für das Gewerbe einsetzen, damit die Veranstaltungsorte und Marktplätze weiterhin angefahren werden können. Auch beim Thema Bürokratie und Dokumentationspflichten, die insbesondere die Kleinstunternehmen dieses Gewerbes inzwischen vielfach überfordern, bin ich der Überzeugung, dass es zu Erleichterungen kommen muss, damit der eigentliche Geschäftsbetrieb wieder mehr im Mittelpunkt steht.

 

     

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