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Wie soll das Gesamtkonzept Elbe umgesetzt werden und die Elbe von Hamburg bis zur Tschechischen Grenze hinsichtlich Ökologie und Verkehr weiterentwickelt werden? Zu diesen Fragen traf ich mich als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Elbe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Vertretern der beteiligten Umweltverbände NABU und BUND, der Bürgerinitiative Pro Elbe, sowie der Evangelischen Kirche. Zahlreiche Abgeordnete der Elbregion nahmen ebenfalls teil, darunter auch die Elbe-Gruppe der SPD, die meine Kollegin Dagmar Ziegler leitet. Die Umweltverbände legten vor allem die große Bedeutung dar, die aus ihrer Sicht einem Stopp und einer Umkehr der Sohleerosion zukommt. Die Elbe tieft sich an vielen Stellen ein und diese Eintiefung sorgt für ein Absinken des Grundwasserspiegels: In der Folge fallen Auwälder trocken, auch wertvolle Kulturlandschaften wie das Dessau-Wörlitzer Gartenreich sind gefährdet. Diese Bemühungen wollen wir politisch unterstützen.

Wichtig ist beiden Seiten, dass vorwiegend ökologische und verkehrliche Maßnahmen Hand in Hand gehen. Von beiden Seiten wurde der konstruktive Austausch begrüßt und soll fortgeführt werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass mit der Umsetzung des Gesamtkonzepts Elbe die Flussregion in ökologischer und ökonomischer Hinsicht gestärkt werden wird. Wir haben als Politik mit der Schaffung von 34,5 für die Elbe Stellen in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung über den Bundeshaushalt Die erste wichtige Voraussetzung dafür geschaffen.

 

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