Blohm+Voss ist nicht nur eines der bekanntesten Unternehmen der maritimen Wirtschaft Hamburgs, eine Werft in der so berühmte Schiffe vom Stapel liefen, wie das Schlachtschiff Bismarck oder die Gorch Fock. Blohm+Voss ist auch ein Wahrzeichen. Den prominenten Schriftzug am Dock kennt jeder, der an Landungsbrücken aufs andere Ufer schaut.

Wirtschaftlich war Blohm+Voss in den vergangenen Jahren in Schwierigkeiten geraten. Die Filetierung und fehlende Investitionen nach der Übernahme durch Star Capital haben dem Unternehmen nicht gut getan. Die Aufträge blieben aus und die Traditionsreederei stand vor dem wirtschaftlichen Aus. Erst die Übernehme von Blohm+Voss durch die mittelständische Lürssen-Gruppe, neue Investitionen in Gebäude und Technik und notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen brachten das Unternehmen wieder in ruhigeres Fahrwasser.

 

Inzwischen werden mit 600 Mitarbeitern wieder Yachten und Kreuzfahrtschiffe überholt und nicht zuletzt Marineschiffe gebaut, so dass die Geschäftsführer Dr. Ralph Petersen und Dieter Dehlke für die Zukunft optimistisch sind.  Auch Lürssen will weiter in den Standort investieren: Allein 15 Mio. Euro werden in die Überdachung eines Docks gesteckt, um wetterunabhängig Aufträge abarbeiten zu können.  Das bedeutet also neue und gute Aussichten vom anderen Elbufer.

 

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