Eine echte Perle der Hamburger Wirtschaft ist das Unternehmen Airbus auf Finkenwerder, das mittlerweile 12.500 gut bezahlte und anspruchsvolle Arbeitsplätze sichert.  Darin sind die zahlreichen Zulieferer aus ganz Deutschland und insbesondere im direkten Umfeld von Airbus noch gar nicht eingerechnet.

Dr. Georg Mecke (Standortleiter) und Oliver Haack (LeiterPublic Affairs) nahmen sich viel Zeit für mich und meine Mitarbeiter. In der Diskussion ging es um Fragen des Standorts, Umwelt- und Arbeitsauflagen, Fluggenehmigungen, aber auch die Nutzung der „Power to liquids“-Technologie zur ökologischen Treibstofferzeugung.

Airbus steht glänzend da, die Produktion ist auf Jahre ausgelastet- Aber die Wettbewerbsfähigkeit muss durch kluge Innovationen auch für die Zukunft gesichert werden.  Dies erfordert noch mehr Grundlagenforschung für die Luftfahrtindustrie.

Eindrucksvoll war der Rundgang, der die einzelnen Bauabschnitte des Flugzeugbaus zeigt und besonders beeindruckend war die Dimension des A380 im Verhältnis zum A320. Es ist gut, dass das A380-Programm durch eine weitere Bestellung von Emirates zumindest auf niedrigem Niveau weitergeführt werden kann. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Kapazitätsengpässe an vielen Flughäfen auch die Nachfrage nach dem A380 wieder steigen lassen werden. Außerdem plant Airbus derzeit den Aufbau eines Besucherzentrums, damit die Hamburger und ihre Gäste sich zukünftig selbst ein Bild davon machen können, wie Flugzeugbau heute funktioniert.

Auf politischer Ebene muss es darum gehen, die Wettbewerbsfähigkeit im Flugzeugbau wie in anderen Industriellen Produktionsbereichen nicht durch ein Übermaß an staatlicher Regulierung und ausufernden ökologischen Standards zu gefährden.

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